Atomkraft, och naja, vielleicht

1. Grundlagen
1.1 Was sind Atome?
Atome sind unsere Freunde. Ohne Atome gäbe es uns alle nicht. Die Atome wurden 400 v.Chr. von Demokrit erfunden. Davor waren die Gegenstände, die Körper und das ganze Zeug nicht aus Atomen, sondern aus anderen Materialien wie z.B. Holz, Polyäthylen oder Gasbeton.

1.2 Woraus besteht so ein Atom?
Ein Atom besteht aus einem Kern und einer Hülle, dazwischen ist das Fruchtfleisch, wobei sich die meisten Vitamine direkt unter der Hülle befinden. Sehr nahrhaft ist so ein Atom trotzdem nicht, denn zum größten Teil besteht es aus Vakuum und schmeckt daher auch recht fad. Der Kern besteht aus Protonen und Neutronen, die durch Mesone wie ein Studentenpärchen durch die gemeinsam erstandene Wohnungseinrichtung aneinandergekettet sind. Obendrein drehen sich diese Neutronen und Protonen wie bekloppt um sich selbst: das ist der so genannte Spin. Der Physiker sagt deshalb auch gerne scherzhaft: »Die spinnen, die Protonen.« Ein lustiger Haufen, diese Physiker!

1.3 Sind alle Atome gleich?
So gesehen sind Atome wie Männer. Äußerlich können sie ganz verschieden sein: Die einen sind Nebengruppenelemente, die anderen Edelgase, andere tragen Schnauzbart und machen komische Geräusche beim Essen. Im Grunde wollen sie aber alle nur das Eine: feste, dauerhafte Bindungen eingehen.

1.4 Wozu braucht man Atome?
Manche Atome sind wie Müsliriegel besonders energiehaltig. Beißt man in sie hinein, d.h. spaltet man ihren Kern und wirft ihn aus einem Flugzeug ab, macht es bumm, und plötzlich sind hunderttausend Japaner tot.

1.5 Können Atome auch radiopassiv sein?
Freilich! Schädlich ist allerdings nur die fernsehpassive Strahlung, die dafür sorgt, dass das Gehirn langsam verkümmert (Kernschmelze).

2. Friedliche Nutzung der Kernspaltung
Mit Hilfe der Kettenreaktion kann man die freigesetzte Wärme zum Erhitzen von Wasser verwenden, aus dem sich die Mitarbeiter des AKWs chinesischen Tee kochen (sogenanntes China-Syndrom).

3. Weitere friedliche Nutzungsmöglichkeiten
Mehrere Länder sind im Besitz von sogenannten Kernwaffen, die die Energie der Kernspaltung nutzen, um kunstvolle Wolkengebilde an den Himmel spärlich bewohnter Gebiete zu zaubern. Diese Länder haben naturgemäß die höchsten moralischen Grundsätze und sind daher zu Recht ständige Mitglieder des UN-Sicherheitsrates. Mit Hilfe ihrer Kernwaffen sorgen sie dafür, dass die Menschheit vernünftig bleibt und sich nicht mit biologischen Waffen selbst ausrottet.

 
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